Nie war es so einfach, ein eigenes Expertenbuch zu veröffentlichen, wie heute. Verlag, Selfpublishing oder Eigenverlag? Print, E-Book oder Audiobook? Finde heraus, welcher Pfad durch den Dschungel des Buchmarkts für dich der richtige ist. Und lies, welche Fallen auf dem Weg zur erfolgreichen Veröffentlichung deines Sachbuchs oder deines Ratgebers du unbedingt umgehen solltest.

Verlagssuche: Tipps für Autoren und Autorinnen von Businessbüchern

Wie finde ich einen Verlag für mein Buch?“ Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir auf Veranstaltungen oder in Beratungen gestellt werden. Gerade wenn es um das erste Buch geht, kann die Verlagssuche für Autoren und Autorinnen lang und mühsam sein und viele Absagen mit sich bringen. Eine Garantie auf einen Verlagsvertrag gibt es nicht, aber mit einem systematischen Vorgehen bei der Suche kannst du deine Chancen deutlich verbessern. Lies dazu meine Tipps zur Verlagssuche für Autoren und Autorinnen.

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Wie du unabhängige Verlage findest – Übersichten, Listen, Kataloge

Kleine, unabhängige Verlage bieten oft gute Chancen für die Veröffentlichung deines Expertenbuchs. Aber wie findest du solche unabhängigen Verlage in den Weiten des Netzes? Ich habe einmal ein paar Tipps für die Suche aufgeschrieben.

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Kleinverlage – warum sind sie für dich als Businessautor interessant?

Viele Experten und Expertinnen haben Kleinverlage nicht auf dem Schirm, wenn es darum geht, ihren Ratgeber oder ihr Sachbuch zu veröffentlichen. Sie hoffen auf einen Vertrag mit einem der großen Verlagshäuser. Und wenn sie von dort eine Absage erhalten, geben sie schnell auf. Dabei kann es sich lohnen, das Manuskript auch den kleinen oder mittelständischen Verlagen zur Veröffentlichung anzubieten.

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Indiebookday 2021

Am 20. März 2021 ist Indiebookday

Am Indiebookday stehen Bücher aus unabhängigen Verlagen im Mittelpunkt. Die Aufforderung an die Leser und Leserinnen für diesen Tag lautet: „Geh in eine Buchhandlung und kaufe ein Buch! Irgendeines, das du ohnehin haben wolltest. Einzige Bedingung: Es muss aus einem Indieverlag stammen!“ Und was soll das Ganze?

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Eine Frage des Formats – die Wahl des Selfpublishing-Dienstleisters

Wenn es darum geht, einen Selfpublishing-Dienstleister auszuwählen, denken die wenigsten Autoren und Autorinnen an das Format ihres künftigen Buchs. Meist stehen Kriterien wie Kosten für die ISBN, die Vertragslaufzeit oder die Höhe der Beteiligungen im Vordergrund. Mein Tipp: Überleg dir frühzeitig, welches Buchformat du dir für dein Expertenbuch wünschst. Denn das kann bei der Wahl zwischen Bod, Epubli, Tredition, Bookmondo und Co. eine entscheidende Rolle spielen.

Sonderformate? Über Distributoren nicht möglich

Viele Autoren und Autorinnen haben ein sehr konkretes Bild ihres künftigen Buchs vor Augen. Schön gestaltete Buchseiten mit Grafiken und Feldern zum Ausfüllen, ein Hardcover mit Vorsatzpapier, ein ganz bestimmtes Seitenverhältnis, weil das so gut zum eigenen Logo passt …

Wie der Druck bei Distributoren läuft

Eine solch genaue Vorstellung des eigenen Buchs ist einerseits toll, weil sie – Stichwort Visualisierung – dabei hilft, während des Schreibens und Publizierens am Ball zu bleiben. Aber oft folgt eine böse Überraschung, wenn die Suche nach einem geeigneten Selfpublishing-Dienstleister beginnt: Das gewünschte Format ist nicht verfügbar.

Und Sonderformate sind bei Bod, Epubli und den weiteren Selfpublishing-Distributoren nicht möglich. Das ist auch logisch, wenn du dir klarmachst, wie das zugrundeliegende Print-on-Demand-Verfahren funktioniert. Einzelne Exemplare deines Buchs werden stets nur auf Anforderung gedruckt, gebunden und verschickt. Für dieses eine Exemplar kann natürlich nicht extra eine Druckmaschine eingerichtet werden. Vielmehr stellen die Distributoren Standardformate zur Verfügung, auf die dann jeweils einzelne Maschinen eingerichtet werden. Und alle Druckaufträge von Büchern, die in diesem spezifischen Format angelegt sind, laufen auf die entsprechenden Maschinen. Abweichungen sind nicht möglich.

Bei Sonderformaten bleibt nur der Weg über den Drucker

Wenn du dein Buch unbedingt in einem Sonderformat veröffentlichen willst, bleibt damit nur der Weg über einen klassischen Drucker. Dort kannst du dein Buch in deinem Wunschformat drucken lassen. Dabei beauftragst du den Drucker damit, eine kleine Auflage herzustellen. Das kann sich lohnen, wenn du schon vor dem Druck weißt, dass du eine gewisse Anzahl deines Buchs sicher vertreiben wirst, etwa weil du sie bei Seminaren verteilen oder an Kunden und Kundinnen verschenken willst. Kalkuliere aber mit spitzer Feder. Neben den Druckkosten musst du bei dieser Form der Eigenproduktion auch Lager-, Transport- und Versandkosten berücksichtigen.

Viele Formate verfügbar

Allerdings lohnt es sich, bei den Formaten einigermaßen flexibel zu bleiben. Die Auswahl beim Print-on-Demand-Verfahren ist groß und reicht vom kleinen DIN-A6-Format bis zu Bildbandgrößen von ca. 30×30 cm. Informiere dich früh, welcher Distributor welche Maße anbietet. So ist beispielsweise das kleinste Format bei Bod 12×19 cm groß. Epublis Mini ist noch eine Nummer kleiner: 10,5×14,8 cm (Stand September 2020).

Außerdem liegt wie so oft der Teufel im Detail: Nicht immer lassen sich alle Formate mit allen anderen Ausstattungsmerkmalen kombinieren. So ist ein Hardcover-Einband bei Bod erst ab einer Größe von 17×22 cm möglich.

Entscheide dich frühzeitig für ein Format

Vom gewählten Format hängen viele weitere Aspekte ab. Zögere die Entscheidung daher nicht zu lange hinaus.

  • Satzspiegel und Umfang: Dass die Anzahl der Seiten vom gewählten Format abhängt, ist logisch. Unterschätzt wird aber oft, welch großen Unterschied bereits ein Zentimeter mehr oder weniger ausmacht. Der Satzspiegel, also die tatsächlich für den Inhalt genutzte Fläche auf der Seite, verschiebt sich erheblich und plötzlich passen mehr oder weniger Wörter auf eine Seite. Auch die Auswirkungen auf die Optik des Buchinneren sind groß, möglicherweise müssen Grafiken verschoben oder ganz gestrichen werden, um weiterhin einen ausgewogenen Gesamteindruck zu erzielen.
  • Cover: Dein Cover-Designer oder deine Cover-Designerin muss das genaue Maß des Buchs kennen, um den Umschlag zu entwerfen. Und natürlich spielt die Größe der zur Verfügung stehenden Fläche für die Gestaltung eine entscheidende Rolle.
  • Preis: Spiel bei den verschiedenen Anbietern einmal mit ähnlichen Formaten und vergleiche die jeweils anfallenden Druckkosten. Sie sind ein wichtiger Baustein, um den Preis deines Buchs bestimmen zu können.
  • Versandkosten: Als Autor oder Autorin wirst du dein Buch auch verschicken: an Kunden und Kundinnen, die direkt bei dir bestellen, an Rezensenten und Rezensentinnen, an potenzielle Geschäftspartner usw. Für die Kosten, die dabei entstehen, spielt das Format eine entscheidende Rolle.

Die Distributoren sind übrigens bemüht, die Auswahl an Formaten ständig zu erweitern. Kontrolliere daher die aktuelle Auswahl an Formaten, wenn du mit deinem Expertenbuch in die Publikationsphase kommst.

Abb.: HappyAprilBoy-shutterstock

FAQ Selfpublishing – die häufigsten Fragen rund ums Publizieren in Eigenregie

In diesem FAQ Selfpublishing findest du die Antworten auf die häufigsten Fragen rund ums Publizieren in Eigenregie: Wie geht Selfpublishing? Welche Kosten entstehen? Was sind Erfolgsfaktoren?

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Informationen rund ums Selfpublishing – Links, Veranstaltungen und mehr

Informationen rund ums Selfpublishing gibt es zuhauf im Netz und darüber hinaus. Viele Autorinnen und Autoren teilen ihre Erfahrungen, die Selfpublishingplattformen präsentieren Texte rund um ihre Dienstleistungen und in den sozialen Medien, Foren und Co. bekommst du auf jede deiner Fragen auch eine Antwort. Manche dieser Auskünfte sind aber mit Vorsicht zu genießen … Meine Tipps, wie du die Texte bewerten kannst, sowie eine Linkliste für Informationen für Selfpublisher und Selfpublisherinnen.

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Wie Druckkostenzuschussverlage das Selfpublishing für ihre Masche nutzen

Eigentlich hätte man denken können, dass mit dem Boom des Selfpublishings und der Digitalisierung der Spuk der Druckkostenzuschussverlage vorbei ist. Immerhin ist es mithilfe der Selfpublishingdistributoren für jeden Autor und jede Autorin sehr einfach und preiswert geworden, das eigene Buch zu veröffentlichen. Und es gibt zahllose Möglichkeiten, sich umfassend zu informieren. Leider zeigt die Erfahrung, dass die Pseudoverlage nicht vom Markt verschwunden sind. Im Gegenteil, sie nutzen die Digitalisierung und den Selfpublishingtrend, um mit der Unerfahrenheit von Autorinnen und Autoren Reibach zu machen.

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10 Indizien, die dafür sprechen, dass du es mit einem Druckkostenzuschussverlag zu tun hast

Woran kannst du Druckkostenzuschussverlage erkennen? Wann sollten bei dir alle Alarmglocken schrillen? Ich habe einmal zehn Indizien aufgelistet, die dafür sorgen sollten, dass du sehr genau nachfragst, bevor du einen Vertrag unterschreibst. Und zwar nicht nur beim Verlag, sondern bei jemandem, der dich unabhängig, neutral und qualifiziert berät.

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