Wie Druckkostenzuschussverlage das Selfpublishing für ihre Masche nutzen

Eigentlich hätte man denken können, dass mit dem Boom des Selfpublishings und der Digitalisierung der Spuk der Druckkostenzuschussverlage vorbei ist. Immerhin ist es mithilfe der Selfpublishingdistributoren für jeden Autor und jede Autorin sehr einfach und preiswert geworden, das eigene Buch zu veröffentlichen. Und es gibt zahllose Möglichkeiten, sich umfassend zu informieren. Leider zeigt die Erfahrung, dass Pseudoverlage nicht vom Markt verschwunden sind. Im Gegenteil, sie nutzen die Digitalisierung und den Selfpublishingtrend, um mit der Unerfahrenheit von Autorinnen und Autoren Reibach zu machen.

Dies ist der vierte Teil einer Reihe über Druckkostenzuschussverlage. Lesen Sie hierzu auch:

DKZV können die Autorinnen und Autoren heute leichter erreichen

Waren Druckkostenzuschussverlage früher darauf angewiesen, dass Autorinnen und Autoren auf Werbeanzeigen wie „Autoren gesucht” oder „Verlag sucht Manuskripte” reagierten, können sie heute unter unbedarften Selfpublishern und Selfpublisherinnen auf Raubzug gehen. Einfach bei Amazon in den entsprechenden Kategorien suchen, die Autoren und Autorinnen ansprechen und in Lobeshymnen ob der Bücher ausbrechen. Wer weiß, vielleicht fällt ja der eine oder die andere auf die Masche rein.

Gleiches gilt für die Social Media. Zahllose Autorinnen und Autoren nutzen entsprechende Hashtags, um sich untereinander zu vernetzen. Für einen DKZV ist es ein Leichtes, die Anfänger und Anfängerinnen in diesen Threads zu identifizieren und zu versuchen, sie in einen überteuerten Vertrag zu locken.

Druckkostenzuschussverlage unter dem Deckmäntelchen des Selfpublishings

Und damit nicht genug: Druckkostenzuschussverlage setzen auch auf das Selfpublishing ganz direkt. So ist die Website self-publishing.com verbunden mit der Europäischen Verlagsgesellschaften GmbH, zu der die bekannten Druckkostenzuschussverlage Paramon, Deutsche Literaturgesellschaft, Österreichische Literaturgesellschaft und Schweizer Literaturgesellschaft gehören. Ebenfalls Teil dieses Konglomerats sind meinbu.ch, das als Selfpublishingplattform fungiert, und die Seite autorenberater.de, ein „Beratungsblog” für Autoren und Autorinnen, der aber nur eine Werbeplattform für die Angebote der Europäischen Verlagsgesellschaften ist.

selfpublishing.com: Details in der Zusammenarbeit sind entscheidend

Wie self-publishing.com funktioniert, hat Matthias Matting hier beschrieben. Letztlich besteht das „Angebot“ darin, dass das E-Book auf dem Server von selfpublishing.com hochgeladen wird und damit im Shop dieses Anbieters verfügbar ist. Das war es aber auch schon. Keine ISBN, keine Anbindung an den Buchhandel, an Amazon oder sonst irgendwas. Wer mehr will, also beispielsweise eine ISBN, muss dafür bezahlen, und zwar ordentlich. Die gleichen Dienstleistungen gibt es woanders für einen Bruchteil der Kosten.

Damit dient die Seite self-publishing.com vor allem als Köder: Wer hier auf den Link „Ich will einen „richtigen” Verlag” klickt, findet dahinter Verweise zu den oben genannten Durckkostenzuschussverlagen – googlen Sie einfach mal den jeweilige Verlagsnamen + Erfahrung, also beispielsweise „Paramon + Erfahrung”. Wollen Sie sich und Ihrem Buch das wirklich antun?

autorenberater.de: Werbeplattform statt Beratungsblog

Ähnliches gilt für die angebliche Ratgeberseite „autorenberater.de”. Letztlich handelte sich dabei um eine Werbeplattform für die vielfältigen Angebote der Europäischen Verlagsgesellschaften. Hier findet sich ein Verweis auf self-publishing.com – ohne jede kritische Bemerkung oder auf andere Anbieter hinzuweisen (was bei einer seriösen Ratgeberseite Pflicht wäre). Und wer auf den Reiter „Verlage” klickt, bekommt einen Übersicht über die Druckkostenzuschussverlage der Europäischen Verlagsgesellschaften, aber keinen Hinweis darauf, dass es noch viele, viele weitere Verlage im deutschsprachigen Raum gibt, die von den Autoren und Autorinnen keine Beteiligung an den Herstellkosten der Bücher verlangen. Was für eine Beratung soll das sein?

meinbu.ch: Völlig überteuerte Selfpublishingangebote

Und was ist mit meinbu.ch? Da kostet eine Veröffentlichung als E-Book mal locker 690 Euro – verglichen mit den 0 Euro, die beispielsweise Epubli nimmt, oder den 19 Euro bei BoD – und da ist das Printbuch schon dabei. Printbücher beginnen bei meinbu.ch übrigens bei 2790 Euro (Stand Januar 2020). Das sollte als Argumente genügen.

Auch im Selfpublishing gilt also: Augen auf und wachsam bleiben. Lassen Sie sich von jemandem beraten, der sich in der Materie auskennt.

Schreiben und veröffentlichen Sie Ihr Expertenbuch. Ich berate Sie gern zu Konzeption und Planung, begleite Sie durch den Schreibprozess und unterstütze Sie bei der Veröffentlichung und Vermarktung. Rufen Sie mich an, ich freue mich, von Ihnen zu hören: 040 28800820.

Abb.: Kletr – shutterstock

10 Indizien, die dafür sprechen, dass Sie es mit einem Druckkostenzuschussverlag zu tun haben

Woran können Sie Druckkostenzuschussverlage erkennen? Wann sollten Sie bei Ihnen alle Alarmglocken läuten? Ich habe einmal 10 Indizien aufgelistet, die dafür sorgen sollten, dass Sie sehr genau nachfragen, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben. Und zwar nicht nur beim Verlag, sondern bei jemandem, der Sie unabhängig, neutral berät.

Dieser Text ist Teil einer kleinen Reihe zu Druckkostenzuschussverlagen. Lesen Sie auch:

Druckkostenzuschussverlage erkennen: Achten Sie auf diese Warnsignale

„Verlag sucht Autor“ – wer sein Manuskript bereits länger mit sich herumträgt, schon viele Absagen von Verlagen erhalten hat und nun endlich veröffentlichen will, antwortet vielleicht doch einmal auf eine solche Werbeanzeige. Und gerät damit schnell in die Fänge eines Druckkostenzuschussverlags. Achtung – das kann teuer werden.

Bei aller Freude über das Angebot für einen Verlagsvertrag: Bleiben Sie ruhig und unterschreiben Sie erst einmal nichts. Am wichtigsten ist, einen kühlen Kopf zu bewahren und das Angebot sorgfältig zu durchleuchten. In der folgenden – nicht abschließend zu verstehenden – Liste sind zehn Indizien aufgeführt, die Ihr Misstrauen wecken sollten. Sie können darauf hinweisen, dass Sie es mit einem Druckkostenzuschussverlag zu tun haben.

1. Indiz: Der Verlag taucht auf der Liste „Nein zu Druckkostenzuschussverlagen auf“

Der erste, schnellste und wichtigste Schritt: Kontrollieren Sie, ob der Verlag in der Liste bei Nein zu Druckkostenzuschussverlagen auftaucht. Wenn ja: Finger weg!

2. Indiz: Eine verdächtige Google-Ergebnisliste

Unternehmen Sie eine gründliche (!) Recherche bei Google oder einer anderen Suchmaschine zum Verlag, zum Verleger und zu den Personen, die dahinter stehen und mit denen Sie Kontakt haben. Gehen Sie dabei über die ersten zwei Ergebnisseiten bei Google und Co. hinaus. Die vorderen Einträge auf Ergebnislisten lassen sich durch ein geschicktes Reputationsmanagement von unliebsamen Einträgen säubern. Werden Sie misstrauisch, wenn auf den ersten Plätzen bei Google nur Einträge in kostenlosen, öffentlichen Presseboxen oder Ähnliches zu finden sind. Solche Pressemitteilungen kann der Druckkostenzuschussverlag sehr leicht selbst anlegen – das ist Selbstdarstellung und damit mit Vorsicht zu genießen! Auf den hinteren Ergebnisseiten lassen sich dann vielleicht noch Warnungen finden.

3. Indiz: Negative Stimmen in Foren

Fragen Sie in Autorenforen (zum Beispiel im Deutschen Schriftstellerforum – DSFo) konkret nach Erfahrungen mit diesem Verlag und den Personen dahinter. Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Die Druckkostenzuschussverlage beobachten solche Foren genau (Stichwort Google Alert) und sorgen schnell für Lobeshymnen. Warten Sie ein paar Tage ab und kontrollieren Sie dann die Antworten. Echte Autoren und Autoren brauchen möglicherweise mehr Zeit für ihre Beiträge als jemand, dessen Aufgabe darin besteht, solche Foren zu scannen und das Meinungsbild gegebenenfalls in die „richtige“ Richtung zu lenken. Sobald ein Autor von negativen Erfahrungen berichtet oder eine Autorin Kosten anspricht, ist das ein deutliches Warnsignal.
Tipp: Kontrollieren Sie bei Lobhudeleien für einen Verlag einmal, wie lange die lobenden Personen schon Mitglied in den Foren sind. Oft werden Konten sehr kurzfristig eingerichtet, um dann bei genau dieser Frage mitschreiben zu können.

4. Indiz: Pompös klingende Verlagsnamen (die Sie aber vorher noch nie gehört haben …)

Lassen Sie sich nicht von einem serösen Auftreten, pompös klingenden Verlagsnamen (die auffällig häufig den Namen von bekannten, seriösen Verlagen ähneln), einer noblen Adresse und einer professionell wirkenden Webseite blenden. Wenn man unseriösen Menschen ihre Unseriosität schon ansehen würde, wäre vieles im Leben leichter.

5. Indiz: Werbung ala „Verlag sucht Autor“

Macht der Verlag im Internet oder anderweitig Werbung ala „Verlag sucht Autor” oder „Autor gesucht”? Glauben Sie mir: Seriöse Verlage schalten solche Werbung in der Regel nicht (Ausnahmen bestätigen die Regel, etwa wenn es um sehr spezielle Themen geht, bei denen die Autorensuche schwierig ist). Seriöse Verlage bekommen ohne jede Werbung mehr Texte zugeschickt, als sie verarbeiten können. Sie stöhnen eher angesicht der Flut der unverlangt eingesandten Manuskripte, als dass sie um noch mehr betteln würden. Wirbt ein Verlag aktiv um die Erstlingswerke von Autoren und Autorinnen, ist das ein Warnsignal, das Sie ernst nehmen sollten. Besonders fies ist eine entsprechende Werbung in Seniorenzeitschriften, die auf den Wunsch älterer Menschen abzielen, ihre Lebensgeschichte zu erzählen und zu veröffentlichen.

6. Indiz: Der Verlag hat Sie über Twitter und Co. angeschrieben

Der Verlag hat Sie über Social Media, etwa über Twitter, angeschrieben? Natürlich beobachten auch herkömmliche Verlage die verschiedenen Social-Media-Kanäle, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie Sie darüber ansprechen, ist sehr, sehr gering. In diesem Fall ist ein sehr gründliches Durchleuchten des Verlags mehr als sinnvoll.

Gleiches gilt auch für Agenten: Wenn Sie von einer Agentur angesprochen wurden oder durch aggressive Werbung bei Google etc. auf diese Agentur aufmerksam geworden sind, sollten Sie misstrauisch sein und das Angebot auf Herz und Nieren testen (lassen). Hier der Link zu Wolfgang Tischers Warnung vor der Agenten-Druckkostenzuschussverlag-Masche: „Rodja Smolny und Lindbergh & Well: Bauernfängerei unter arglosen Autoren

7. Indiz: Der Vertrag weicht deutlich vom Mustervertrag ab – zu Ihren Lasten

Vergleichen Sie den Ihnen angebotenen Vertrag mit dem Mustervertrag des Verbands Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Bewerten Sie jede Abweichung kritisch.

8. Indiz: Eine programmatische Handschrift ist nicht erkennbar

Suchen Sie den Verlag einmal bei Amazon und sichten Sie die Ergebnisse. Erkennen Sie eine programmatische Handschrift? Oder veröffentlicht dieser Verlag jedes Buch zu jedem Thema (solange der Autor oder die Autorin bereit ist, für die Veröffentlichung zu zahlen)?

9. Die Bücher wirken unprofessionell

Schauen Sie sich Bücher des Verlags bei Amazon an. Wirken die Cover professionell? Sind die Amazoneintrage gut gefüllt (eine gute Buchbeschreibung umfasst mehr als drei Sätze)? Wenn Rezensionen vorhanden sind: Wie viele sind es? Kann es sich dabei um Fakes handeln (der Rezensent schreibt eine Besprechung für dieses eine Buch, dann nie wieder)? Gibt es eine Leseprobe (die fehlt bei Büchern aus Druckkostenzuschussverlagen in der Regel)?

10. Indiz: Ein Berater rät von einer Veröffentlichung in diesem Verlag ab

Lassen Sie sich beraten – und zwar von jemandem, der sich in der Branche auskennt. Der einschätzen kann, ob Ihr Manuskript wirklich veröffentlichungsreif ist, ob der Preis für das Lektorat und die weiteren Dienstleistungen angemessen ist (das ist eigentlich nur beim Selfpublishing relevant, bei Verlagsverträgen sollte der Verlag dies übernehmen), ob der Verlag bekannt ist und seine Versprechen realistisch sind. Die Einschätzung eines Verlagsvertrags aus rechtlicher Sicht ist wichtig, aber nur ein Schritt – die Bewertung der Konditionen kann ein Anwalt oder eine Anwältin oft nicht sicher vornehmen, weil auch er oder sie den Buchmarkt nicht kennt. In diesem Bericht geht es um eine Autorin, die sich anwaltlich beraten ließ und dennoch auf einen Druckkostenzuschussverlag hereinfiel.

All das sind Indizien, aber keine Beweise. Entscheidend ist immer, wie die Vertragskonditionen konkret aussehen. Unterschreiben Sie keinen Vertrag, wenn von Ihnen hohe Vorauszahlungen oder die Übernahme von Kosten beispielsweise für das Lektorat verlangt werden. Lassen Sie sich beraten!

In aller Regel gilt: Bei einem seriösen Verlagsvertrag fließt Geld nur in eine Richtung: vom Verlag zum Autor bzw. zur Autorin. Alles andere ist fragwürdig und muss gründlich durchleuchtet und auf Seriosität geprüft werden!

Schreiben und veröffentlichen Sie Ihr Expertenbuch. Ich berate Sie gern zu Konzeption und Planung, begleite Sie durch den Schreibprozess und unterstütze Sie bei der Veröffentlichung und Vermarktung. Rufen Sie mich an, ich freue mich, von Ihnen zu hören: 040 28800820.

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Druckkostenzuschussverlag und Selfpublishing: Wo liegt der Unterschied?

Moment mal! Der Autor oder die Autorin trägt die Kosten, der Verlag macht kein Lektorat, ebenso wenig Marketing – das ist doch nicht nur bei Druckkostenzuschussverlagen so, sondern auch beim Selfpublishing. Worin liegt denn da der Unterschied? Warum kann ich als Beraterin meinen Kunden das Selfpublishing empfehlen, rate aber von Druckkostenzuschussverlagen (DKZV) dringend ab?

Es gibt einige entscheidende Unterschiede zwischen Druckkostenzuschussverlagen und dem Selfpublishing. Die wichtigsten lauten Kosten, Transparenz und Qualität.

Dieser Text ist Teil einer kleinen Reihe über Druckkostenzuschussverlage. Lesen Sie auch:

Was ist Selfpublishing überhaupt?

Stark verkürzt läuft das Ganze so: Im Selfpublishing veröffentlichen Sie als Autor oder Autorin Ihr Buch selbst und nutzen dafür die Plattform eines Anbieters wie BoD, Kdp, Epubli etc. Sie bekommen dort eine ISBN, Platz auf dem Server für Ihre Buchdatei, ein Listing bei den großen Vertriebsplattformen wie Amazon, Thalia etc. Kauft jemand Ihr Buch, sorgt der sogenannte Distributor dafür, dass es gedruckt und verschickt oder als E-Book ausgeliefert wird, zieht das Geld ein, behält eine Provision und schüttet einen gewissen Anteil an Sie aus. Leistungen wie ein Lektorat, Korrektorat oder Werbung werden nur auf Anforderung und gegen zusätzliche Gebühren erbracht.

Zwischen den einzelnen Anbietern und Angeboten gibt es natürlich noch zahlreiche Unterschiede, die im konkreten Einzelfall berücksichtigt werden müssen, hier aber keine Rolle spielen. Außerdem gibt es noch die Variante, dass Sie sich als Autor und Autorin auch den Schritt über die Distributoren sparen und Ihr Buch komplett in Eigenregie herausbringen, auch dies lass ich jetzt einmal unberücksichtigt.

Unterschied 1: Druckkostenzuschussverlage sind viel zu teuer

Ein wesentlicher Unterschied zwischen einem Druckkostenzuschussverlag und dem Selfpublishing ist die Höhe der Kosten. Durchschnittlich bezahlt ein Autor oder eine Autorin ca. 5000 Euro an einen Druckkostenzuschussverlag, um das Buch zu veröffentlichen  – oft sogar wesentlich mehr: von fünfstelligen Beträgen ist die Rede.

Bei Selfpublishingdienstleistern fallen dagegen zunächst einmal (wenn überhaupt) sehr geringe Kosten an. BoD beispielsweise nimmt für die Veröffentlichung eines Manuskripts als E-Book und Printbuch mit ISBN 19 Euro bei einem Jahr Vertragslaufzeit. Bei Epubli und Amazons Kdp ist die Veröffentlichung sogar komplett kostenlos (Stand: Januar 2020). Die Distributoren verdienen an den verkauften Büchern, wobei wohl die Masse der verlegten Titel der entscheidende Faktor ist.

Unterschied 2: Selfpublishingdienstleister kommunizieren transparent

Druckkostenzuschussverlage locken Autorinnen und Autoren mit vielen Versprechen: Lektorat, Korrektorat, ein professionelles Cover, Werbung etc. – all das würde der Verlag für Ihr Buch veranlassen, wenn Sie erst einmal den (überteuerten) Vertrag unterschrieben hätten. Gemacht wird davon in der Regel wenig bis gar nichts, wie die fertigen Publikationen aus diesen Häusern zeigen. Weder ist klar, wie sich die Kosten zusammensetzen, noch lässt sich nachvollziehen, wie der angebliche Lektor oder die angebliche Korrektorin nun gearbeitet hat.

Selfpublishingdienstleister wie BoD, Kdp, Epubli, Tredition etc. arbeiten dagegen transparent. Hier ist die Aussage klar: „Wir bieten nur die absolut notwendige Grundausstattung, um einen Text ausliefern zu können. Um den Rest müssen sich unsere Autorinnen und Autoren selbst kümmern.” Zwar ist es bei allen Anbietern möglich, weitere Dienstleistungen hinzuzubuchen, die aber haben eine klare Kostenstruktur und eindeutige Leistungsbeschreibungen. Die Arbeiten lassen sich nachvollziehen.

Unterschied 3: Im Selfpublishing können Sie den Prozess und die Qualität steuern

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber wenn ich schon das Lektorat und das Korrektorat, ein Cover, das Marketing und alles Weitere bezahle, dann will ich auch selbst bestimmen, mit wem ich zusammenarbeite und wie das Ergebnis aussieht. Dann suche ich mir meine Dienstleister und Dienstleisterinnen gewissenhaft aus, begleite und kontrolliere ihre Arbeit, lasse ein Cover designen, das zu meiner CI passt, erstelle für mein Buch gemeinsam mit Profis einen Marketingplan, der mit meinen sonstigen Marketingaktivitäten harmoniert, etc. All hat erhebliche Auswirkungen auf die Qualität einer Publikation, auf ihren Erfolg und auf den Nutzen, den das Expertenbuch dem eigentlichen Business spendet.

Bei einem Druckkostenzuschussverlag bezahlen Sie zwar viel Geld, geben aber alle Steuerungsmöglichkeiten komplett aus der Hand. Sie finanzieren das Lektorat, können aber nicht bestimmen, wer es durchführt. Bei den meisten Druckkostenzuschussverlagen ist fraglich, ob ein Lektorat überhaupt gemacht wird, die Ergebnisse (die fertigen Bücher) sprechen dagegen. Ihr Buch bekommt vom DKZV ein Cover verpasst, aber eines, das weder professionell ist noch zu Ihrem Unternehmen passt. Marketing? Vergessen Sie’s.

Unterschied 4: Bücher aus Druckkostenzuschussverlagen sind für herkömmliche Verlage verbrannt

Auch wenn das Selfpublishing längst keine Notlösung mehr ist, möchten viele Autoren und Autorinnen doch lieber in einem herkömmlichen Verlag veröffentlichen. Sie wünschen sich, dass das Buch – erst einmal in Eigenregie erschienen – vielleicht doch noch von einem Verlagslektor oder einer Verlagslektorin entdeckt wird und dass sie doch noch ein Angebot für einen Verlagsvertrag bekommen.

Büchern aus dem Selfpublishing werden von den Verlagen mittlerweile sehr ernst genommen. Ich kenne Fälle, in denen es nur wenige Wochen gedauert hat, bis ein Verlag nach Erscheinen des Buchs mit dem Autor oder der Autorin Kontakt aufgenommen und einen Vertrag für den Selfpublishingtitel angeboten hat. Das sind Bücher aus dem Selfpublishing, die mit allergrößter Sorgfalt geschrieben, überarbeitet und produziert wurden, die auf jeder Seite Qualität ausstrahlen. Solche Bücher sind für Verlage natürlich interessant.

Bücher aus Druckkostenzuschussverlagen erfüllen diese Voraussetzungen nicht. Hier waltet in den allermeisten Fällen keine Sorgfalt, die Qualität ist schwach. Bücher aus Druckkostenzuschussverlagen werden von Verlagslektoren und -lektorinnen nicht einmal angeschaut, dafür ist deren Zeit zu wertvoll.

Investieren Sie an den richtigen Stellen

Es mag bequemer sein, sich von den Aufgaben loszukaufen, die auf Autoren und Autorinnen im Selfpublishing zukommen. Und es ist verständlich, dass jemand, der sich im Buchmarkt nicht auskennt, an dieser Stelle zurückschreckt und nach einfacheren Lösungen sucht. Aber diese Bequemlichkeit und Einfachheit sind bei Druckkostenzuschussverlagen teuer erkauft. Zum einen, weil sehr hohe Kosten anfallen, zum anderen aber, weil die Qualität in der Regel den Bach hinuntergeht.

Sie müssen durch den Prozess des Büchermachens nicht allein durch. Für die Summen, die Druckkostenzuschussverlage verlangen, können Sie sich nicht nur sehr gute Dienstleister und Dienstleisterinnen leisten, sondern auch eine qualifizierte Beratung und ein Projektmanagement buchen. Bevor Sie einem Druckkostenzuschussverlag fünfstellige Beträge in den gierigen Rachen werfen, suchen Sie sich besser jemanden, der Sie seriös berät und Ihnen hilft, die verschiedenen Fäden im Publikationsprozess im Selfpublishing in den Händen zu behalten.

Schreiben und veröffentlichen Sie Ihr Expertenbuch. Ich berate Sie gern zu Konzeption und Planung, begleite Sie durch den Schreibprozess und unterstütze Sie bei der Veröffentlichung und Vermarktung. Rufen Sie mich an, ich freue mich, von Ihnen zu hören: 040 28800820.

Abb.: Andrey Popov-AdobeStock

Druckkostenzuschussverlag? Bloß nicht!

Druckkostenszuschussverlage gehören zu den bösesten Fallen, die auf dem steinigen Weg eines Autors oder einer Autorin zur Veröffentlichung lauern. Wer hier einen Vertrag unterschreibt, ist schnell mal einen fünfstelligen Betrag los – ohne eine nennenswerte Gegenleistung zu erhalten. Lesen Sie, warum Sie Druckkostenzuschussverlage meiden sollten wie der Teufel das Weihwasser.

Dieser Text ist Teil einer kleinen Reihe zu Druckkostenzuschussverlagen (abgekürzt DKZV). Lesen Sie auch:

Druckkostenzuschussverlage, auch Zuschussverlage oder Selbstkostenverlage genannt, verdienen ihr Geld nicht mit dem Verkauf von Büchern, sondern mit dem Wunsch der Autorinnen und Autoren, ihr Buch veröffentlicht zu sehen. Hier wird die Arglosigkeit, Unerfahrenheit und Sehnsucht von Menschen ausgenutzt, die sich im Buchmarkt nicht auskennen. Und ja, auch die Eitelkeit von Autoren und Autorinnen spielt in diesem Geschäft eine Rolle, nicht umsonst heißen Druckkostenzuschussverlage im Englischen auch „Vanity Press“ – Eitelkeitspresse. Welcher Autor, welche Autorin möchte nicht gern seinen Namen auf einem Buchdeckel gedruckt sehen und fühlt sich nicht geschmeichelt, wenn ein Verlag in Lobeshymnen ausbricht?

Was sind Druckkostenzuschussverlage?

Druckkostenzuschussverlage verlangen von Ihnen als Autor oder Autorin, sich in einem erheblichen Umfang an den Herstellkosten Ihres Buchs zu beteiligen. Das kann bedeuten, dass Sie den kompletten Druck, aber zudem auch vorhergehende Schritte wie das Lektorat, den Kauf einer ISBN etc. selbst finanzieren sollen. Dabei werden hohe, teils sehr hohe Summe gefordert, von durchschnittlich 5.000 Euro ist die Rede. Oft werden Ratenzahlungen angeboten und die Beträge wachsen ratzfatz in fünfstellige Bereiche! Auf diese Weise wird das unternehmerische Risiko der Buchproduktion vom Verlag komplett auf Sie als Autor oder Autorin abgewälzt.

Hier die Definition bei Wikipedia. Darin wird eine Unterscheidung zwischen Druckkostenzuschuss- und Selbstkostenverlagen gemacht. Rein akademisch gesehen mag diese Unterscheidung sinnvoll sind. Der Begriff „Druckkostenzuschussverlag“ ist jedoch am bekanntesten und wird von mir daher in diesem Text verwendet, um auf das Geschäftsmodell hinzuweisen.

Am Ende dieses Texts finden Sie ein paar Internetlinks mit Berichten von und über Betroffene, die auf Druckkostenzuschussverlage hereingefallen sind, sowie von Menschen, die sich im Buchmarkt auskennen und das Geschäftsmodell unter die Lupe genommen haben.

Wie arbeiten herkömmliche Verlage?

Herkömmliche Verlage verlangen im Normalfall keine Beteiligung an den Herstellkosten Ihres Buchs. Lektorat und Korrektorat, Satz und Cover, vor allem aber der Druck werden vom Verlag bezahlt. Als Autor oder Autorin haben Sie mit diesen Kosten nichts zu tun. Der Verlag verdient sein Geld damit, dass er Ihr Buch in die Buchhandlungen bringt und es verkauft. Autoren und Autorinnen erhalten eine kleine Umsatzbeteiligung, die irgendwo zwischen 7 und 10 Prozent des Nettoladenpreises liegen sollte (auch wenn diese Beteiligungen mittlerweile deutlich niedriger ausfallen können). Manchmal ist sogar noch ein kleiner Vorschuss drin.

Ein herkömmlicher Verlag wird sich also sehr genau überlegen, in welche Bücher er investiert, bei welchen Titeln er die Chance sieht, dass er sie in den Buchhandlungen platzieren kann und dass sie die Kosten wieder einspielen. Das erklärt die hohe Zahl an Absagen, die die Verlage verschicken.

Wie arbeiten Druckkostenzuschussverlage?

Das Geschäftsmodell der Druckkostenzuschussverlage ist nicht darauf ausgelegt, Bücher zu verkaufen, sondern Sie Autor oder Autorin zu schröpfen. Druckkostenzuschussverlage müssen die Bücher auch nicht verkaufen, denn sämtliche Kosten der Produktion plus eine üppige Gewinnspanne sind ja bereits bezahlt – durch Sie!

Damit Sie als Autor oder Autorin auch unterschreiben, werden Ihnen im Vorfeld viele Versprechen gemacht: Der Text werde gründlich lektoriert werden, es werde Werbung für das Buch gemacht, Sie könnten damit in die Medien, ja bis ins Fernsehen kommen. Das Problem ist, dass diese Leistungen nicht überprüfbar sind. Was genau ein Lektorat ist und wie tief ein Lektor oder eine Lektorin in einen Text eingreift, ist nirgendwo rechtssicher definiert. „Werbung” kann schon eine Aussendung an eine einzelne Buchhandlung oder eine Pressemitteilung, die in einer digitalen Pressebox hinterlegt wird, sein. Ob die versprochene Auflage wirklich gedruckt wird oder nicht, lässt sich kaum nachvollziehen. Oft geht es auch nicht mehr um einen physischen Druck, sondern darum, dass die Texte „für den Druck vorgehalten werden” – sprich, die Dateien liegen auf einem Server und die Bücher werden nur auf Anforderung gedruckt und gebunden. Das macht die Produktion für den Verlag sehr preiswert und schraubt die Gewinnspanne noch weiter nach oben.

Oft kassieren die Druckkostenverlage am Ende der Vertragslaufzeit (wenn eine solche überhaupt vereinbart ist) noch ein weiteres Mal: Es seien noch so viele unverkaufte Exemplare vorhanden, ob der Autor oder die Autorin diese denn vielleicht kaufen wolle? Ansonsten würden sie in den Reißwolf wandern. Viele Menschen können die Aussicht, das eigene Werk vernichtet zu sehen, nicht ertragen und kaufen dem Verlag dann teuer Bücher ab, deren Druck sie zuvor selbst bezahlt haben.

Im Buchhandel sind Bücher aus Druckkostenzuschussverlagen im Übrigen meist nicht zu finden, Buchhändler kennen deren Geschäft sowie die Qualität der Bücher und bestellen höchstens auf Aufforderung.

Im Einzelfall müssen wohl Gerichte entscheiden, ob die Leistungen, die der Verlag erbracht hat, ausreichend sind oder nicht, ob sich hinter den teuren Verträgen handfester Betrug verbirgt oder „nur” Bauernfängerei. Besser ist es, solche Verlage von vornherein zu meiden!

Wie sehen Bücher aus Druckkostenzuschussverlagen aus?

Um es kurz zu machen: in der Regel katastrophal. Als Folge ihres Geschäftsmodells nehmen Druckkostenzuschussverlage jedes Manuskript, das ihnen angeboten wird, in ihr Verlagsprogramm auf. Ich habe schon „Gutachten” dieser Verlage auf dem Schreibtisch gehabt. Darin wurden die Manuskripte über den grünen Klee gelobt und – natürlich – zur sofortigen Veröffentlichung empfohlen (verbunden mit einem entsprechenden Kostenvoranschlag …). Da ich auch die zugehörigen Texte vorliegen hatte, konnte ich diese Einschätzung überprüfen: Die Texte waren schlicht und ergreifend nicht veröffentlichungsreif – das ist meine Einschätzung als professionelle Lektorin mit vielen Jahren Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Verlagen sowie Autoren und Autorinnen. Zum Glück waren meine Kunden und Kundinnen misstrauisch genug, um nachzufragen, wie seriös das Angebot des Verlags war.

Und wie sieht es mit den versprochenen Dienstleistungen, dem Lektorat und dem Korrektorat aus? Ich kenne Bücher aus solchen Verlagen. Bücher, die angeblich bereits lektoriert und korrigiert worden waren. Davon war aber nicht viel zu sehen: Fehler über Fehler, stilistische Mängel, schlechtes Layout … Teilweise waren Textabschnitte wortwörtlich doppelt vorhanden – das hätte im Lektorat in jedem Fall auffallen müssen und ein Verlag, der am Verkauf der Bücher interessiert ist, hätte das ändern lassen.

Für die Summen, die ein Druckkostenzuschussverlag verlangt, können Sie sich als Selfpublisher oder Selfpublisherin ein 1a-Erste-Sahne-Lektorat und Korrektorat leisten, ein professionelles Cover und der Buchsatz sind sowieso bezahlbar und es bleibt sogar noch jede Menge Geld für eine gute Beratung und das Marketing übrig. Und die Veröffentlichungsrechte bleiben bei Ihnen! Das führt mich zum nächsten Punkt …

Die Veröffentlichungsrechte liegen beim (Druckkostenzuschuss-)Verlag

Ein weiteres Problem ist, dass Sie als Autor oder Autorin mit dem Druckkostenzuschussverlag einen Verlagsvertrag abschließen und damit die Rechte an der Veröffentlichung Ihres Texts an ihn abgeben. Selbst wenn Sie irgendwann das Spiel des Verlags durchschauen und Ihr Buch anderweitig veröffentlichen wollen (etwa über das Selfpublishing) ist das ohne Weiteres nicht möglich. Erst müssen Sie sich die entsprechenden Rechte zurückholen. Wenn Sie Ihre Texte einfach so an anderer Stelle veröffentlichen, machen Sie sich unter Umständen regresspflichtig.

So sind in einem Fall die Vertreter und Vertreterinnen eines Druckkostenzuschussverlags einfach komplett abgetaucht. Wer sein Buch beim Windsor-Verlag veröffentlicht hat, musste erleben, dass 2018 über Nacht keiner der Ansprechpartner mehr erreichbar und es völlig unklar war, wie es mit den Büchern und den Veröffentlichungsrechten weitergeht. Hier laufen mittlerweile Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen und die betroffenen Autoren und Autorinnen haben sich zusammengeschlossen, um juristisch gegen den Verlag vorzugehen.

Was die Sache noch komplizierter macht …

Für unerfahrene Autorinnen und Autoren ist es schon schwierig genug, Druckkostenzuschussverlage zu erkennen (mehr dazu im dritten Teil dieser kleinen Serie). Und dann kommen noch Grenzfälle hinzu, in denen eine Kostenbeteiligung nicht unbedingt für eine reine Bauernfängerei spricht (aber immer sehr kritisch betrachtet werden muss).

  • Vor allem bei wissenschaftlichen Publikationen wird oft verlangt, dass die Verfasser und Verfasserinnen sich an den Produktionskosten beteiligen. Der Druck von Dissertationen ist für viele Verlage ein einkömmliches Geschäft. Prüfen Sie in diesem Fall, ob auch eine Veröffentlichung im Selfpublishing infrage kommt oder ob Sie den Druck durch Fördermittel zumindest teilweise finanzieren können. Fragen Sie sich aber auch, ob eine Veröffentlichung Ihrer wissenschaftlichen Arbeit überhaupt notwendig ist. Bei einer Dissertation lautet die Antwort Ja, bei einer Bachelorarbeit wohl eher Nein.
  • Mittlerweile kommte es auch vor, dass selbst namhafte Verlage von ihren Autoren und Autorinnen eine Beteiligung verlangen. Diese sollen etwa das Lektorat selbst bezahlen oder eine gewisse Stückzahl an Büchern zwingend abnehmen (wodurch dann zumindest ein Teil der Druckkosten wieder eingespielt wird). Um es klar zu sagen: Ich halte das für eine Fehlentwicklung, die den Verlagen irgendwann auf die Füße fallen wird! Dennoch bedeutet diese Forderung eines renommierten Verlags nicht, dass dieser unseriös handelt. Denn der Unterschied ist, dass diese Verlage einen echten Zugang zum Buchhandel haben, die Bücher dort tatsächlich ausliegen und somit eine gewisse Wahrscheinlichkeit von Verkäufen besteht. Der Verlag wird in der Regel auf eine angemessene Qualität achten. Dennoch gilt auch hier: Überlegen Sie sich gut, ob es nicht besser ist, sich einen anderen Verlag zu suchen oder über das Selfpublishing zu gehen. Steht der Nutzen, den das Verlagslogo auf dem Cover hat, im richtigen Verhältnis zu den Kosten? Es sollte sich dann um einen der ganz großen Namen der Branche handeln, um einen Verlag, dessen Bücher regelmäßig in den Medien besprochen werden, der stark und mit mehreren Titeln in den Buchhandlungen vertreten ist und dem es gelingt, Bücher auf den Bestsellerlisten zu platzieren. Bei unbekannten Verlagen ohne Zugang zum Buchhandel lohnen sich die Ausgaben nicht.

Bei aller Freude über das Angebot eines Verlagsvertrags: Lassen Sie sich von jemandem beraten, der die Gepflogenheiten im Buchmarkt und die Verlagslandschaft kennt und Sie auf solche Fallen aufmerksam machen kann.

Wichtige Links zu Druckkostenzuschussverlagen

  • NEIN zu Druckkostenzuschussverlagen“ – wichtige Informationsseite rund um Druckkostenzuschussverlage mit einer Liste bekannter DKZV. Jeder Autor, jede Autorin sollte hier einmal reingelesen haben! Hier finden Sie auch viele weiterführende Links.
  • Der teure Traum vom eigenen Buch“ – Bericht im Schweizer Magazin „Beobachter“. Besonders tragisch an diesem Fall ist, dass die Autorin sich vor Vertragsabschluss anwaltlich beraten ließ und dennoch in die Falle tappte … Neben einer anwaltlichen Beratung ist eine Beratung durch einen Fachmann oder eine Fachfrau mit Kenntnissen im Buchmarkt sinnvoll.
  • Rodja Smolny und Lindbergh & Well: Bauernfängerei unter arglosen Autoren“ – Wolfgang Tischer, ausgewiesener Experte im Buchmarkt und langjähriger Kämpfer gegen Druckkostenzuschussverlage, berichtet über einen weiteren Trick: Ein angeblicher Agent wird vorgeschoben, um Autoren und Autorinnen in die Falle „Druckkostenzuschussverlag“ zu locken.
  • Einsteiger-Tipp: Wie Druckkostenzuschussverlage mit den Hoffnungen von Autoren Reibach machen – auch Matthias Matting, Macher der Selfpublishingbibel und weitere Größe im Buchmarkt, warnt mit deutlichen Worten vor Druckkostenzuschussverlagen.
  • Rico Beutlich“ – Rico Beutlich ist eine Kunstfigur, geschaffen von Mitgliedern des Autorenvereins 42erAutoren. Tom Liehr, Michael (Kaelo) Janßen und Michael Hoefler stehen hinter dem Projekt, bei dem ein völlig sinnfreies Manuskript Druckkostenzuschussverlagen angeboten wurde. Hier gibt es noch ein Interview dazu.
  • Lügen, Wucher und Ruin“ – eine Autorin lässt sich zum Schein einmal auf das unseriöse Angebot ein, berichtet und bewertet es.

Schreiben und veröffentlichen Sie Ihr Expertenbuch. Ich berate Sie gern zu Konzeption und Planung, begleite Sie durch den Schreibprozess und unterstütze Sie bei der Veröffentlichung und Vermarktung. Rufen Sie mich an, ich freue mich, von Ihnen zu hören: 040 28800820.

Abb.: Amir Kaljikovic-AdobeStock

10 Vorurteile über das Selfpublishing, die Sie getrost vergessen können

Schlechte Qualität, kein Print, für Businessautorinnen und -autoren uninteressant … über das Selfpublishing herrschen zahllose Vorurteile. Und keines davon ist richtig. Zeit, hier einmal etwas aufzuräumen.

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Veröffentlichen im Verlag – Vor- und Nachteile

Ein eigenes Buch in einem renommierten Verlag ist ein herausragendes Marketinginstrument und ideal geeignet, um sich als Experte oder Expertin zu positionieren. Für die meisten Autoren und Autorinnen ist das der bevorzugte Veröffentlichungsweg. Allerdings gibt es hier wie immer Vor- und Nachteile. 

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Veröffentlichen im Selfpublishing – Vor- und Nachteile

Immer mehr Autorinnen und Autoren wählen das Selfpublishing, um ihren Ratgeber, ihr Sach- und Fachbuch zu veröffentlichen. Das hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Die sollten Sie kennen, bevor Sie sich entschließen, alles in Eigenregie zu machen.

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