Jahresrückblick 2021 – der große, böse Bruder …

So, geschafft! 2021 liegt mehr oder weniger hinter uns. Da wird es Zeit für einen kleinen Jahresrückblick.

Noch so ein Jahr ….

Das „anstrengendste, verwirrendste und blödeste Jahr“ nannte ich 2020 bei meinem letztjährigen Rückblick. Ha! Da wusste ich noch nicht, dass 2020 mir seinen großen, bösen Bruder 2021 vorbeischicken würde. Und dass der so viel Stunk machen würde, dass das Vorjahr dagegen wie ein Spaziergang aussieht. Mit anderen Worten: 2021 war noch anstrengender, verwirrender und blöder.

Mein Jahr auf dem Sofa

Rückblickend war 2021 ein Jahr auf dem Sofa. Mich hatte im Frühjahr das doofe Virus erwischt und aufs Sofa verbannt. Und kaum hatte ich mich davon halbwegs erholt, hatte ich einen kleinen Unfall — und saß wieder zwischen den Sofakissen. Echt gruselig für einen Bewegungsmenschen wie mich. Aber gut, auch das geht wieder vorbei.

Mein wichtigstes Thema war in diesem Chaosjahr also, mein Geschäft am Laufen zu halten. Das ist gelungen — viel Raum für Neues war aber nicht, dachte ich zumindest bis jetzt. Aber der Jahresrückblick zeigt, dass sich doch viel getan hat.

  • Ich habe es endlich geschafft, die Besprechungsecke in meinem Büro einzurichten und trotz Corona wurde sie auch schon in Kundengesprächen eingeweiht.
  • Mein Blog wurde weiter gehegt und gepflegt, mein LinkedIn-Profil poliert und mein Instagram-Kanal ins Leben gerufen.
  • Im Frühjahr habe ich meine Ausbildung zur zertifizierten Schreibberaterin angefangen und im Herbst bin ich in ein Förderprogramm der Stadt Hamburg gerutscht, um meine Digitalisierung noch weiter voranzutreiben.
  • Und daneben habe ich viele Texte geschrieben und optimiert und zahlreiche Experten und Expertinnen auf ihrem Weg in den Buchmarkt begleitet und unterstützt.

Das ist eine ganze Menge, stelle ich fest!

Was hat 2021 nicht geklappt?

Niemand spricht gern über das, was nicht funktioniert hat. Aber auch der Blick auf das Scheitern gehört für mich zu einem Jahresrückblick dazu. Wobei „Scheitern“ hier ein viel zu großes Wort ist. In diesem verrückten, anstrengenden Jahr habe ich einige Pläne nicht oder nicht vollständig umsetzen können. Das ist nicht schön, ließ sich aber nicht ändern. Und das bedeutet nicht, dass ich meine Pläne aufgegeben hätte. Ich habe sie verschoben auf einen Zeitpunkt, zu dem ich mich ihrer mit all meiner Kraft zuwenden kann. Das ist mir lieber, als sie wurschtelig durchzuziehen. Also:

  • Ich habe mein nächstes Buch immer noch nicht geschrieben. Okay, das ärgert mich. Daher lautet mein wichtigstes Vorhaben für das nächste Jahr: Ich schreibe mein Buch. Und wenn du willst, kannst du mit mir schreiben. Komm in meine kostenlose Facebook-Gruppe und schau einem Profi beim Schreiben über die Schulter. Mit Tipps und Tricks zum Konzipieren, Schreiben, Überarbeiten, Veröffentlichen und Vermarkten, mit gemeinsamen Schreibevents, Vorstellungen von Tools und mehr.
  • Ich habe auch bei Weitem nicht so viele Kurse und Webinare anbieten und durchführen können, wie ich es mir gewünscht hatte. Die hätte ich in diesem anstrengenden Jahr einfach nicht in der Qualität durchführen können, die ich von mir selbst erwarte. Aber auch hier gilt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ideen habe ich genug!
  • Auch in anderen Bereichen war ich weit weniger aktiv als geplant. Meinen E-Mail-Newsletter würde ich gern häufiger verschicken sowie mehr und regelmäßiger bloggen. Schauen wir mal, wie gut ich das im nächsten Jahr umsetzen kann.

Was hat sich auf dem Blog getan?

Bloggen ist ein gutes Stichwort. Dann natürlich habe ich trotz allem meinen Blog gepflegt (P.S.: Das ging auch gut vom Sofa aus …).

Meine liebsten Blogbeiträge 2021

17 Beiträge sind (bisher) in diesem Jahr erschienen, darunter diese hier:

Außerdem habe ich im Sommer wieder zur Blogparade zum besten Sachbuch aufgerufen. Das hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht — dank der tollen Beiträge aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen! Die Blogparade wird es übrigens auch im nächsten Jahr wieder geben. Fangt also schon mal an, Tipps für Sachbücher zu sammeln!

Die erfolgreichsten Beiträge 2021

Wie schon im letzten Jahr war der Beitrag „9 Bausteine für dein Buchkonzept“ der erfolgreichste Post auf meinem Blog, dicht gefolgt von „Druckkostenzuschussverlag? Bloß nicht!“ Beides freut mich sehr. Für mich ist die Konzeption einer der wichtigsten Schritte, wenn es darum geht, ein Expertenbuch zu schreiben. Und je mehr Menschen meine Warnung vor Druckkostenzuschussverlagen lesen, umso besser.

An dritte Stelle steht übrigens der Text „Was kostet es, ein Buch zu veröffentlichen?„. Darin gebe ich die allzeit gültige Antwort: „Das kommt darauf an …“

Und sonst so?

Ansonsten hat mein Blog auch dieses Jahr sein Aussehen verändert. Mehrere Leser und Leserinnen hatten mir berichtet, dass sie meine Texte mit der alten Schriftart schlecht lesen konnten. Also habe ich eine neue gewählt. Ich gestehe, dass ich das alte Aussehen schöner fand. Aber hey: Form follows function. Das gilt für Bücher und natürlich auch für Blogs. Was nützt ein schönes Layout, wenn man die Texte nicht lesen kann?

Auch an anderen Schräubchen habe ich gedreht und andere Stellen poliert. Insgesamt freue ich mich sehr darüber, wie sich Blog und Zugriffszahlen entwickeln.

Auf ein Neues im nächsten Jahr

Was habe ich mir für 2022 vorgenommen? Wie oben schon berichtet, werde ich nächstes Jahr mein eigenes Buch schreiben und herausbringen. Und ich werde mir dabei in meiner Facebook-Gruppe zuschauen lassen. Das wird mich — neben meinen üblichen Aufträgen — schon gut beschäftigen. Außerdem will ich 2022 meine Ausbildung zur zertifizierten Schreibberaterin abschließen. Darüber hinaus freue ich mich schon jetzt darauf, einige bereits begonnene Buchprojekte von Kunden und Kundinnen weiter zu begleiten. Du willst 2022 auch ein Expertenbuch schreiben und dich damit am Markt positionieren? Dann fang jetzt an. Ich unterstütze dich gern dabei.

Ansonsten bin ich mit größeren Vorhaben in diesem Jahr vorsichtig geworden. Die Zeiten sind chaotisch und unübersichtlich, Pläne haben derzeit die Tendenz, an der Realität zu zerschellen. Ich werde mich stattdessen agiler Methoden bedienen, um ein wenig modernes Marketingsprech zu bringen: Ich kenne die Richtung, in die mein Unternehmen sich entwickeln soll. In die werde ich mich kontinuierlich weiterbewegen — angepasst an das, was gerade geht, was die äußere Lage erlaubt und was mein eigenes Leben gerade zulässt. Und ich finde, das hört sich dann insgesamt doch nach einem guten Plan an.

Ich wünsche allen meinen Lesern und Leserinnen ein friedliches, schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und für 2022 das Wichtigste überhaupt: Gesundheit!

Abb.: Comugnero Silvana-AdobeStock

4 Kommentare
  1. Andrea
    Andrea sagte:

    Liebe Cordula,

    ich wünsche dir, dass 2022 der ebenso freundliche wie aktive Cousin bei dir vorbeischaut und sich die meisten deiner Pläne erfüllen!

    Viel Erfolg und lieben Gruß – Andrea

    Antworten
  2. Manuela
    Manuela sagte:

    Liebe Cordula,
    trotz Tiefen liest sich dein Rückblick auf 2021 optimistisch und er wirkt sehr motivierend. Schreiben ist unser Metier und – was ich so zwischen den Zeilen herauslese – auch deine Leidenschaft. Schreib uuunbedingt dein Buch. Die Idee mit der Facebookgruppe ist ein sehr guter Weg. Wer weiß? Vielleicht hüpf ich ja mit hinein…

    Antworten

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